„Der freiheitliche Rechtsstaat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann“, resümiert E.-W. Böckenförde und fragt, wie dieser in Zeiten der Krise gestützt werden kann. Was bedeutet diess in Zeiten von Populismus und Fake-News? Was trägt Demokratie und Menschenrechte, wenn ‚einfache‘ Lösungen überhandnehmen? Böckenförde meinte, dass dies nur Überzeugungen und Werthaltungen der Bürger_innen sein könnten. Diese müssen gebildet werden. In Österreich gibt es kein für alle verpflichtendes Schulfach für politische Bildung. Wie müsste politische Bildung aussehen, die den gegenwärtigen Herausforderungen angemessen ist?

Im Gespräch:
Thomas Hellmuth, Historiker, Geschichts– und Politikdidaktiker, Universität Wien
Patricia Hladschik, Geschäftsführerin von Zentrum polis – Politik Lernen in der Schule
Heide Tebbich, Geschäftsführerin von BAOBAB - Globales Lernen 
Manfred Wirtitsch, Leiter der Abteilung für Unterrichtsprinzipien u. überfachliche Kompetenzen im Bundesministerium für Bildung
 
Moderation: Henning Schluß, Bildungswissenschaftler, Universität Wien; Caroline Vicentini, Studienassistentin am Institut für Bildungswissenschaften, Universität Wien
 
Kooperationspartner:
Eine Veranstaltung der Evangelischen Akademie Wien in Kooperation mit dem Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien und Diakonie Bildung
 
Datum: 
Dienstag, 16. Januar 2018 - 19:00
Ort: 
Albert-Schweitzer-Haus, Kapelle (4. Stock), Schwarzspanierstraße 13, 1090 Wien
Anmeldung: