(14.03.2010) Den Kreislauf der Gewalt unterbrechen!
Das Evangelische Wort - 14. März 2010
Mag. Roland Werneck,
Studienleiter an der Evangelischen Akademie Wien
In den letzten Tagen war viel von dem Film „Das weiße Band“ von Michael Haneke die Rede. Wenn auch nicht mit dem Oscar, so wurde dieser Film doch mehrfach international ausgezeichnet.
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(11.03.2010) Adalbert Krims und Peter Franz haben einen Eintrag über Ulrich Trinks für das Online-Lexikon WIKIPEDIA erstellt. Ulrich Trinks wäre am 26. Februar 2010 80 Jahre alt geworden.
"Am Freitag (26. 2.) wäre Ulrich Trinks 80 Jahre alt geworden. Wie Ihr wisst, war ich mit Uli jahrzehntelang befreundet und sein Tod Ende Mai 2008 hat mich - wie viele - sehr geschmerzt. Es freut mich daher, dass es mir mit Hilfe eines alten Freundes aus Thüringen (manche kennen ihn vielleicht: Peter Franz, ehemaliger Pfarrer in Kapellendorf) sowie mit (Informations)-Unterstützung der Evangelischen Akademie Wien gelungen ist, Ulrich Trinks noch rechtzeitig vor seinem 80. im Online-Lexikon WIKIPEDIA zu "verewigen"."
Adalbert Krims
de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Trinks
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(24.09.2009) Gefangenenseelsorger fordern Paradigmenwechsel im Strafrecht
nternationaler Kongress tagte in Wien - Geist: Lange Haftstrafen kontraproduktiv Wien (epd Ö) - "Es gibt genügend zivilgesellschaftlichen Mut und Verantwortung, auch in Österreich gegen ein allzu restriktives Strafrecht vorzugehen", zeigte sich der evangelische Gefangenenseelsorger Matthias Geist am Ende des internationalen Kongresses "Das Menschenbild im Strafrecht" überzeugt...
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(24.09.2009) Brisante Forderungen rund um das Strafrecht bei kirchlicher Tagung in Wien Wien - Der Ladendieb, der nicht mehr vor den Strafrichter muss. Der Mörder, dem keine zehn Jahre Mindeststrafe mehr drohen. Unternehmen, die statt der Polizei selbst für ihren Diebstahlschutz sorgen sollen. Brisante Forderungen, die beim internationalen Kongress "Das Menschenbild im Strafrecht" in Wien gestellt worden sind. Und die die evangelischen Geistlichen diskutieren möchten...
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(24.09.2009) Evangelische Gefängnisseelsorger fordern umfassende Strafrechtsreform
Eine umfassende Strafrechtsreform nach ethischen Gesichtspunkten fordern die evangelischen Gefängnisseelsorger. Bei einem internationalen Kongress zum "Menschenbild im Strafrecht - Brennpunkt christlicher Sozialethik" wurde ein Sieben-Punkte-Programm ausgearbeitet, das Veranstalter Matthias Geist am Donnerstag bei einer Pressekonferenz präsentierte. So sollten unbedingte Haftstrafen so kurz wie möglich gehalten, der Begriff "geistig abnormer Rechtsbrecher" abgeschafft werden.
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(24.09.2009) stephanscom.at/artikel/articles/2009/09/24/a17310
Experten aus ganz Europa diskutierten über neue Ideen des Strafrechtsbegriffes, unter anderem die Abschaffung der Gefängnisse. Am 21. September begann der internationale Kongress im Albert-Schweizer-Haus im 9. Wiener Gemeindebezirk über christliche Ethik im Strafrecht. Über christliche Ethik im Gefängnissystem, das Gefängnis als Institution selbst und über die Kontrolle des Strafvollzuges diskutierten die Teilnehmer des Kongresses "Das Menschenbild im Strafrecht". Die Tagung fand von Montag, 21. September 2009, bis Donnerstag, 24. September im Albert-Schweizer-Haus statt.
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(24.09.2009) Internationaler Kongress zum "Menschenbild im Strafrecht" in Wien beendet - Umfassender Forderungskatalog präsentiert - Interdisziplinäres "Institut für Strafrechtsethik" geplant
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(13.09.2009)
Heute wird in Wien der „Tag des Kindes“ gefeiert. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto „Kinderrechte in die Verfassung!“ Es wird daran erinnert, dass die UNO-Generalversammlung vor 20 Jahren die Kinderrechtskonvention beschlossen hat...
Mag. Roland Werneck
Studienleiter an der Evangelischen Akademie Wien
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(13.07.2009) Lesen Sie die aktuellen Einträge zum Jugendcamp unter
dialogue4thefuture-summercamp.blogspot.com/
Die TeilnehmerInnen: Jugendliche aus Israel, Österreich, Palästina, Ungarn
Der Ort: Rechnitz/Burgenland
Die Zeit: 13.-26.8. 2009
Das Anliegen: Der Dialog für die Zukunft
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(15.06.2009) Aus dem Newsletter der Evangelischen Superintendentur Wien:
Weiter Informationen unter:
www.claudia-spring.at
Im Palais Epstein präsentierte Dr. Claudia Spring ihr Buch über Zwangssterilisation in Wien während der Jahre 1940 – 1945
Es war sicher keine leichte Aufgabe, sich wissenschaftlich mit der Aufarbeitung all dessen, was mit den Zwangssterilisation in Wien während der Jahre 1940 – 1945 betrifft, zu beschäftigen. Und doch hat sich Claudia Spring dieser belastenden Aufgabe gestellt und konnte 2008 mit einer diesem Thema gewidmeten Dissertation an der Universität Wien promovieren. Und nun hat sich der Böhlau-Verlag bereit gefunden, diese wichtige Arbeit als Buch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen - am 15.Juni 2009 luden der Grüne Parlamentsclub und Böhlau-Verlag Wien zur Präsentation des Buches.
Vorgestellt wurde dieser Band von Hon.Prof. Dr. Wolfgang Neugebauer vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes und von der Autorin. Diese wies zunächst darauf hin, dass der Ort der Präsentation nicht zufällig ausgesucht wurde: „Im Parlament sind vom Volk gewählte Mandatarinnen und Mandatare für die Verabschiedung von Gesetzen verantwortlich – hier ist also auch der Ort, wo die Aufhebung der Beschlüsse der nationalsozialistischen Erbgesundheitsgerichte erfolgen könnte.“
Dann ging sie auf die Hauptpunkte ihres Buches ein, von denen hier nur einige wenige kurz dargestellt werden können:
Die Sterilisationen wurden vom Wiener Erbgesundheitsgericht, an dem ausschließlich männliche Richter und Ärzte tätig waren, angeordnet. Für deren Bestellung war ihre entsprechende ideologische – sprich: nationalsozialistische - Einstellung bedeutsam, ein wichtiger Hinweis auf den Unrechtscharakter des Gesetzes. Für diese Zwangseingriffe gab es keine medizinische Notwendigkeit, sondern eine – im weitesten Sinn – eugenisch indizierte gesundheitspolitische Notwendigkeit im Sinne des NS-Regimes. Die Sterilisation hatte das Ziel der irreversiblen Unfruchtbarmachung, war also ein schwerwiegender Eingriff mit lebenslangen Folgen für die betroffenen Männer und Frauen - allein in Wien waren dies mindestens 1.200 Frauen und Männern. Sie litten und leiden aber nicht nur an den Folgen von NS-Verfolgung, sondern auch an den Folgen der – nicht vergessenen, sondern aktiv verweigerten – moralischen und finanziellen Rehabilitation.
Das GzVeN wurde zwar im Mai 1945 aufgehoben, nicht jedoch die Beschlüsse. Auch geht Claudia Spring den Karrieren der ärztlichen Beisitzer, Gutachter oder Operateure nach und hält fest, dass keiner wegen seiner Mitwirkung an den Zwangssterilisationen gerichtlich verurteilt wurde, viele machten sogar eine steile Karriere und erlangten hohe Ämter. Hingegen wurden zwangssterilisierte Frauen und Männer erst 1995 bedingt und erst 2005 uneingeschränkt als NS-Opfer gesetzlich anerkannt.
Auf www.claudia-spring.at können Interessierte wichtige Infos zur Autorin und ihrer Arbeit nachlesen.
Dr. Inge Troch, Superintendentialkuratorin
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(08.03.2009) von Roland Werneck
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(26.02.2009) Von Harald Uhl
Ulrich Trinks war ein Historiker, der sich der Zukunft verpflichtet fühlte. Jeder und jedem seiner WeggefährtInnen ist der Reichtum seines historischen Wissens unvergesslich.
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(15.02.2009) Mag. Roland Werneck,
Studienleiter an der Evangelischen Akademie Wien
Ich gehöre zu einer Generation, die die Geographie der Bibel fast gleichzeitig im
Religionsunterricht und durch die Nachrichten im Radio kennen gelernt hat. Israel
und Ägypten – diese Ländernamen waren mir durch den 6-Tage-Krieg 1967 schon als
sechsjährigem vertraut, als ich in der Schule die Geschichte von Mose und der
Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei des Pharaos gehört habe...
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(07.12.2008) Advent ist im Dezember. So heißt eine Initiative der Evangelischen Kirche in Deutschland, die darauf aufmerksam machen will, wie wichtig es ist, die Vorbereitung auf das Weihnachtsfest bewusst zu begehen...
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(13.11.2008) Tragen die Weltreligionen zur Steigerung der Lebensqualtät bei? Interreligiöse Podiumsdiskussion im Rahmen der Wiener Vorlesungen.
www.thepeacesite.blogspot.com/
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(13.11.2008) Tragen die Weltreligionen zur Steigerung der Lebensqualtät bei? Interreligiöse Podiumsdiskussion im Rahmen der Wiener Vorlesungen
Sind Religionen noch zeitgemäß?
Sind Ethik und Solidarität, Lifestyle und Lebensqualität adäquater?
Mit diesen Fragen setzte sich am Donnerstag, 13.11.2008 ein hochrangig besetztes
interreligiöses Podium im Rahmen der „Wiener Vorlesungen“ auseinander...
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(16.10.2008) Vortrag und Diskussion am 16.10.2008 in der Evang. Akademie Wien zum Thema: Für das Recht, ohne Gewalt und Diskriminierung zu leben. Eine Frau aus Bosnien berichtet.
Sabiha Haskic, Psychotherapeutin und Islamwissenschafterin aus Zenica berichtete über das seit 16 Jahren bestehende sozialmedizinische Zentrum Medica Zenica. Es wurde von Dr. Monika Hauser, der Alternativen Nobelpreisträgerin 2008, gegründet, als sie auf die Massenvergewaltigungen an muslimischen Frauen in Bosnien aufmerksam wurde.
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(06.06.2008) Bereits zum dritten Mal lud die Evangelische Akademie zu einer Lesung mit dem
chilenischen Dichter und Maler Manuel Ramos Martínez – diesmal in die neu renovierte
Kapelle des Albert Schweitzer Hauses.
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(08.05.2008) Am 5. Mai 1945 wurde das Konzentrationslager Mauthausen befreit. In Österreich wird deshalb der 5. Mai als offizieller Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus begangen...
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(06.04.2008) Nachlese zum Download
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(06.04.2008) Thema „Von der Utopie einer verbesserlichen Welt“
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(06.04.2008) Begrüßung und Einführung ins Thema von Waltraut Kovacic, Direktorin der Evangelischen Akademie Wien
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(13.03.2008) Karwoche 08 – Eine Woche in Jerusalem und ihre Spuren
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(08.12.2007) Luise Schottroff Glauben heißt anfangen, gerecht zu leben Rechtfertigung aus Glauben bei Paulus und in der Bibel in gerechter Sprache Wien, Ev. Akademie 8. Dezember 2007
Lieber Heinz Krobath, liebe Freundinnen und Freunde Evi Krobaths, meine Damen und Herren! Wir sind zusammengekommen, um gemeinsam über Evi Krobaths Tod zu trauern, um uns zu erinnern an sie und ihre Bedeutung für uns und christliche Theologie. Wir sind hier, weil wir darauf setzen, dass diese Erinnerung sich in eine Kraft für die Gestaltung der Zukunft verwandelt. Ich möchte Evi Krobaths Arbeit unter einem speziellen Aspekt bedenken...
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